Die besten Bücher für Holzwerker

Lesezeit: 11 Min.

Suchst Du gute Bücher über die Holzbearbeitung? In diesem Artikel stelle ich Dir die besten Bücher über Holzwerken und Holzbearbeitung vor. Egal, ob Du noch am Anfang stehst oder bereits einiges an Erfahrung gesammelt hast, diese Bücher können Dir helfen, Deine Fähigkeiten zu verbessern und Deine Projekte auf die nächste Stufe zu bringen.

Finde in diesem Artikel ein Buch, das für Dich geeignet ist und Dir helfen kann, Deine Techniken zu perfektionieren und Deine Kreativität bei Projekten zu entfalten!

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Bist Du es leid, Stunden im Internet zu verbringen, um (die besten) Bücher über Holzbearbeitung zu finden? Die Auswahl ist enorm groß, aber welches Holzwerken Buch taugt etwas? Auch ich habe mich hier anfangs schwer getan.

Wenn Du ein Buch über Holzbearbeitung suchst, habe ich Dir hier die – meiner Meinung nach – besten Bücher über Holzwerken und Holzbearbeitung zusammengestellt. Jedes Buch vermittelt Dir neue Ideen und Techniken. Damit Du einschätzen kannst, ob ein Buch etwas für Dich und Deinen Wissensstand ist, habe ich den Inhalt beschrieben und ziehe ein Fazit.

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Praxisbuch Holz: Techniken – Werkzeuge – Projekte

Suchst Du nach einem grundlegenden Buch, das nahezu alle Aspekte des Holzwerkens abbildet und eine gute erste Einführung in dieses wundervolle Hobby darstellt? Dann solltest Du Dir das „Praxisbuch Holz: Techniken – Werkzeuge – Projekte“ anschauen. Ein Team aus sieben erfahrenen Möbeldesignern und Schreinern hat es geschrieben und es wurde 2020 vom Dorling Kindersley Verlag veröffentlicht.

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Mit den drei großen Themenblöcken Werkzeug, Techniken bzw. Holzverbindungen und Projekte empfiehlt sich das Buch meiner Meinung nach sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Thematisch gibt es hier jedoch ganz klar Schwerpunkte.

Inhaltsbeschreibung

Das Buch ist in drei Hauptteile unterteilt. Der erste Teil beschäftigt sich mit Werkzeugen und Maschinen, die zur Holzbearbeitung notwendig sind. Die Autoren stellen gängige Handwerkzeuge und Elektrowerkzeuge vor. Dieser Teil ist eher überblicksartig gehalten und bietet nur Anfängern eine erste Orientierung.

Bei den Handwerkzeugen werden zunächst klassisch europäische Sägen sowie japanische Sägen vorgestellt. Die Vorstellung der Hobel beschränkt sich auf die Metallhobel angloamerikanischer Bauweise. Dies ist verständlich, da das Buch von englischen/amerikanischen Autoren geschrieben wurde. Es ist dennoch schade, dass Holzhobel nicht thematisiert werden. Dafür wird aber eine Reihe an Stemmeisen aufgeführt. Zusätzlich erklären die Autoren bei den Hobeln sowie den Stemmeisen, wie sie geschärft und gepflegt werden.

Die Elektrowerkzeuge werden in Handmaschinen und stationäre Maschinen unterteilt. Es werden alle wichtigen Geräte vorgestellt. Für jedes Werkzeug wird die richtige Verwendung erklärt sowie Tipps zu korrekten Einstellungen sowie teilweise auch zur Pflege gegeben.

Der zweite Teil widmet sich den verschiedenen Holzverbindungen und Verbindungstechniken. Hier werden zahlreiche Verbindungsarten dargestellt und erläutert, wie Du sie herstellen kannst. Es werden 26 verschiedene Holzverbindungen vorgestellt. Die Herstellung wird jeweils mit detaillierten Bildern erklärt. Zusätzlich wird auf Dübel-, Domino und Schraubverbindungen eingegangen. Am Ende des Teils geben die Autoren noch Tipps zur Gestaltung von Oberflächen und zur Restaurierung von Möbeln. Auch die verschiedenen Holzarten und ihre Eigenschaften werden überblicksartig beschrieben.

Im dritten und letzten Teil des Buches findest Du 25 Holzprojekte mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Die Projekte reichen von einem Schneidebrett über Werkzeugkisten oder Regalen über Stühle und Sitzgelegenheiten bis hin zu Kommoden, Schränken und Vitrinen. Jedes Projekt enthält eine Schnittliste, Teilezeichnungen, eine Explosionszeichnung sowie eine detailliert bebilderte Anleitung zum Nachbau.

Fazit

Meiner Meinung nach ist das Praxisbuch Holz ein gelungenes Buch für Anfänger und Fortgeschrittene. Die schiere Fülle des Buchs ist beeindruckend. Dies führt aber auch zum Kritikpunkt. Vor allem der erste Teil ist lediglich ein sehr knapper Überblick. Für Einsteiger ist er sicherlich gut geeignet. Fortgeschrittene werden hier aber wenig Neues über ihre Werkzeuge lernen.

Die wahre Stärke liegt im zweiten Teil des Buchs. Die detaillierte Beschreibung der Holzverbindungen ist den Autoren gut gelungen. Daher dient das Buch zu jeder Zeit als hilfreiches Nachschlagewerk.

Gut gelungen ist die Übersichtsdarstellung aller Verbindungen, ihrer Vorteile und Nachteile sowie des Verwendungszwecks der Verbindung auf einer Seite.

Die Projekte wurde sinn- und liebevoll anhand der im Buch behandelten Holzverbindungen geplant und vorgestellt. So kann man sich ein Projekt anhand der verwendeten Holzverbindungen heraussuchen, wenn man sie üben will.

Insgesamt ist das "Praxisbuch Holz" ein umfassendes und ansprechend gestaltetes Handbuch zur Holzbearbeitung, das sich an eine breite Zielgruppe richtet und definitiv ein wertvoller Begleiter in der Werkstatt ist.

Handbuch Oberfräse

Spielst Du mit dem Gedanken, Dir eine Oberfräse zu kaufen? Oder hast Du Dir eine Oberfräse gekauft und möchtest damit jetzt loswerkeln? Dann empfehle ich Dir das Buch „Handbuch Oberfräse“ von Guido Henn. Das Buch ist 2018 beim Vincentz Verlag erschienen und richtet sich an alle, die mit der Oberfräse arbeiten möchten oder bereits damit fräsen und ihr Wissen vertiefen möchten. Es ist also für Anfänger sowie Fortgeschrittene lesenswert.

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Inhaltsbeschreibung

Das Buch behandelt meiner Meinung nach alle wichtigen Themen rund um die Oberfräse. Im ersten Kapitel werden unterschiedliche Modelle und Typen von Oberfräsen vorgestellt. Guido Hen erläutert auch die Bedienelemente und Aufbewahrungsmöglichkeiten. Kapitel zwei widmet sich dann dem richtigen Fräsen Schritt für Schritt. Guido Henn erklärt die grundlegenden vier Arbeitsschritte vor einer Fräsarbeit, er geht auf häufige Fräsfehler ein und gibt Tipps, wie Du sie vermeiden kannst. Auch die Wahl der optimalen Drehzahl und die richtige Vorschubgeschwindigkeit wird thematisiert.

Kapitel drei stellt Fräswerkzeuge und alles, was dazu gehört vor. Guido Henn erklärt Fräserschaft und Spannzange und stellt die verschiedenen Fräserarten vor. Er thematisiert auch, worauf Du beim Fräserkauf achten solltest.

Die 17 Fräser für die Oberfräse und ihre Funktion erklärt

Die Auswahl an Fräsern für die Oberfräse ist enorm. Kennst Du die 17 verschiedenen Arten von Fräsern? Gerade am Anfang ist es schwer, zu entscheiden, welche Fräser notwendig sind. Wenn Du weißt, welcher Fräser für welche Arbeiten geeignet ist, fällt die Auswahl leichter.

Dieser Artikel beschreibt 17 Arten von Fräsern sowie ihre Funktion. Zusätzlich gebe ich für jeden eine Einschätzung darüber ab, ob Du ihn bereits am Anfang benötigst. Das soll Dir helfen, eine sinnvolle Auswahl zu treffen und Geld zu sparen. Denn: Fräser sind teuer.

In Kapitel vier werden die wichtigsten Führungshilfen vorgestellt und deren Handhabung erklärt. Wie arbeitest Du mit dem Parallelanschlag oder der Führungsschiene? Guido Henn beschreibt zunächst grundsätzlich das Fräsen nach Schablonen mit Kugellager oder der Kopierhülse.

In Kapitel fünf stellt Guido Henn dann kommerzielle Vorrichtungen und Schablonen vor. Beispielsweise solche für Zinkenverbindungen oder ein Schablonensystem zum Schriftenfräsen. Interessant ist der Panthorouter, den ich mir perspektivisch selber gerne kaufen möchte. Kapitel sechs zeigt selbstgebaute Vorrichtungen und Schablonen wie einen Ellipsenzirkel, eine Lochreihenschablone oder eine Dübelschablone.

Im letzten Kapitel geht es um das stationäre Fräsen, sowohl auf einem Bohrständer als auch auf einem Frästisch. Guido Henn erklärt, wie Du mit diesen Erweiterungen Deiner Oberfräse sicher arbeitest. Er stellt auch Tipps und Tricks für die Arbeit vor.

Fazit

Guido Henns „Handbuch Oberfräse“ ist ein gut strukturiertes und informatives Buch, das meiner Meinung nach sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet ist. Anfänger erhalten eine fundierte Einführung in die Welt der Oberfräsen und deren Möglichkeiten. Sie finden viele Informationen über den sicheren Umgang mit dem Werkzeug. Fortgeschrittene Holzwerker profitieren von den zahlreichen Tipps und den Anleitungen zur Herstellung von Vorrichtungen und Schablonen.

Mein einziger Kritikpunkt ist eine manchmal etwas knappe Behandlung von Themen. Hier und da empfinde ich ein Thema nur oberflächlich beziehungsweise überblicksartig angerissen. Dies ist aber mehr als verständlich. Schließlich kann ein Werkzeug wie die Oberfräse einfach nicht in einem Buch umfassend behandelt werden. Vor allem der Frästisch ist ein Thema für sich. Daher wird es durch Guido Henn in einem eigenen Buch abgehandelt:

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Handbuch der Konstruktion: Möbel und Einbauschränke

Das „Handbuch der Konstruktion: Möbel und Einbauschränke“ von Wolfgang Nutsch ist ein umfassendes Fachbuch und behandelt alle möglichen Konstruktionsdetails für den Bau von Möbeln und Einbauschränken. Es ist Teil einer mehrteiligen Serie des Autors und wird aufgrund seines Einbands auch liebevoll „der gelbe Nutsch“ genannt.

Wolfgang Nutsch behandelt in diesem Buch insgesamt fünf Teile: Werkstoffe des Möbelbaus, Grundkonstruktionen der Holzverbindungen, Möbel und Möbeldetails, Einbauschränke und Beleuchtung in Möbeln.

Das Handbuch der Konstruktion enthält bewährte Konstruktionen, die kurz beschrieben und in einzigartigen technischen Zeichnungen dargestellt werden. Das Buch gilt als Standardwerk im Schreinerhandwerk und liefert Dir eine unglaublich breite Palette an Inspirationen für Konstruktionsmöglichkeiten im Möbelbau.

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Inhaltsbeschreibung

Das Handbuch ist in fünf Teile gegliedert, wobei Teil 1 sich mit den verschiedensten Werkstoffen im Möbelbau auseinandersetzt, darunter Vollholz, Sperrhölzer, Holzfaserplatten, Furniere und Belagstoffe. Wolfgang Nutsch beschreibt hier die einzigartigen Eigenschaften des hygroskopischen Werkstoffs Holz sowie eine große Auswahl an Plattenwerkstoffen wie Furniersperrholz, Stab- und Stäbchensperrholz, Dreischichtplatten, Holzspanplatten und mehr. In diesem Teil beschäftigt er sich auch kurz mit Furnieren und modernen Belagstoffen wie Schichtpressstoff, Folien, rollfähigen Schichtstoffen oder Linoleum.

Teil 2 widmet sich den Grundkonstruktionen im traditionellen Schreinerhandwerk. Mit Grundkonstruktionen sind eigentlich alle klassisch europäischen Verbindungstechniken gemeint. Das Buch enthält technische Zeichnungen für alle Verbindungsarten sowie grundlegende Beschreibungen.

Eine nicht abschließende Liste der Verbindungsarten: Stabile verleimte und unverleimte Breitenverbindungen (Nut und Feder, Spundung, Leimfuge), Stabilisierung von Verbindungen über Gratleisten, Graten, Zinken, Federverbindungen, Dübel, Überplattungen und vieles mehr. Es wird außerdem eine Fülle von Konstruktionsmöglichkeiten im Möbelbau mit Verbindern und Beschlägen dargestellt.

In Teil 3 vermittelt Wolfgang Nutsch viele Informationen über Möbel und deren Möbeldetails, wie Maße, Teilbezeichnungen, Fronten, Gestelle, Möbeltüren (Drehtüren, Schiebetüren), Beschlagsysteme, Klappen, Sockel, Rückwände, Einlegeböden, Möbelrollläden, Schubkästen und wirklich vieles mehr.

Teil 4 behandelt (Einbau)Schränke und beschreibt Wandschränke und Schrankwände sowie Schrankaufhängungen. Im letzten Teil geht Wolfgang Nutsch noch kurz auf das Thema Beleuchtung in Möbeln ein und beschreibt Niedervolt-Halogenleuchten, Leuchtstoffleuchten, LED-Leuchten sowie Schalter und Sensoren.

Den Inhalt des Buches kann ich hier nur überblicksartig darstellen. Es ist wirklich eine Menge Inhalt auf den über 400 Seiten. Zum Detailreichtum: Dem Thema Verbindungen widmet Wolfgang Nutsch über 70 detaillierte Seiten. Das Thema Möbel und Möbeldetails erhält stolze 280 Seiten.

Fazit

Das Buch ist ein umfassendes Nachschlagewerk für nahezu alle Konstruktionsfragen im Möbel- und Schrankbau. Aber es ist eben genau das: Ein Nachschlagewerk. Für Einsteiger ist es möglicherweise zu viel des Guten. Hilfreich ist es aber auch am Beginn der Hobbykarriere allemal. Wer ernsthafter in den Möbelbau einsteigen will, sollte bei diesem Buch nicht lange zögern.

Letztlich bietet das Buch eine Fülle an praktischen Informationen für die Planung und Umsetzung von Konstruktionen in die Praxis. Die zahlreichen technischen Zeichnungen und hilfreichen Beschreibungen machen es zu einem äußerst nützlichen Begleiter.

Handbuch technisches Zeichnen und Entwerfen: Möbel und Innenausbau

Das „Handbuch technisches Zeichnen und Entwerfen: Möbel und Innenausbau“ von Wolfgang Nutsch erschien 2018 in der Deutschen Verlags-Anstalt. Das Buch ist ein Grundlagenbuch für das technische Zeichnen und Entwerfen und wurde aktualisiert, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Es ist Teil einer mehrteiligen Serie des Autors und wird aufgrund seines Einbands auch liebevoll „der graue Nutsch“ genannt.

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Das Buch behandelt verschiedene Themen rund um das technische Zeichnen, einschließlich Zeichnungsarten, Grundlagen des technischen Zeichnens, Darstellung von Werkstoffen, Bemaßungen, Beschriftungen und Symbole, Axonometrien und Perspektiven, Grundlagen des Entwerfens eines Möbels, Erstellen von Entwurfszeichnungen und einen Abriss über computerunterstütztes Zeichnen - CAD.

Wenn Du tiefer in das Thema „Wie Zeichne ich meine Projektpläne?“ einsteigen willst, ist dieses Buch meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.

Inhaltsangabe

Das Buch behandelt verschiedene Themen des technischen Zeichnens. Wolfgang Nutsch folgt dabei einem einfachen Aufbau. Erst werden Zeichnungsarten vorgestellt, anschließend die Grundlagen des technischen Zeichnens. Dem folgt eine Erklärung der Darstellung von Werkstoffen, Beschlägen und Bauteilen sowie der Bemaßung, der Beschriftung sowie einer einheitlich verwendeten bzw. standardisierten Symbolik. Im Weiteren stellt Wolfgang Nutsch die Methodik des technischen Zeichnens, Axonometrien und Perspektiven dar.

Sehr spannend und lehrreich ist der Abschnitt über die Grundlagen des Entwerfens. Ein Abschnitt über Entwurfszeichnungen sowie ein kurzer Abriss über computerunterstütztes Zeichnen – CAD runden den Inhalt ab.

Fazit

Das Buch empfinde ich als einfach verständlich. Es enthält viele Beispiele und technische Zeichnungen. Ich empfehle den „grauen Nutsch“ allen, die ihre ersten Fähigkeiten im technischen Zeichnen und Entwerfen von Möbeln aufbauen oder verbessern möchten. Wichtig ist aber: Das Buch lehrt Grundlagen und nicht das Erstellen von Projektplänen am Computer mit Programmen wie SketchUp. Trotzdem verbessern und erleichtern die vermittelten Grundlagen das Erstellen von (SketchUp) CAD-Zeichnungen deutlich.

Es ist ein gutes Nachschlagewerk beim Design und Entwurfsprozess. Letztlich gibt Wolfgang Nutsch viele hilfreiche Informationen, die teilweise weit über grundlegendes Wissen hinausgehen.

Holztechnik: Gestaltung, Konstruktion und Arbeitsplanung

Das Buch „Holztechnik: Gestaltung, Konstruktion und Arbeitsplanung“ ist im Europa-Lehrmittel Verlag erschienen. Geschrieben wurde es in erster Linie für Auszubildende, die mit Holzmöbeln arbeiten, also Schreiner, Tischler, etc. Ziel des Buchs ist es daher, die Inhalte der Rahmenlehrpläne „für Tischler/innen, Holzmechaniker/innen sowie Glaser/innen und Fensterbauer/innen“ abzudecken. Für ambitionierte Holzwerker ist das Buch aus diesem Grund meiner Meinung nach interessant.

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Inhaltsangabe

Das Buch gliedert sich didaktisch nach den bundesweit gültigen Rahmenlehrplänen für o.g. Ausbildungsberufe. Der Fokus liegt darauf, die Konstruktion von Möbeln zu erklären. Bauteile oder relevante Ausschnitte werden hierfür dreidimensional dargestellt und einem zweidimensionalen Schnitt gegenübergestellt. Dies ist auch für uns Holzwerker gewinnbringend. Vor allem, weil man auf diese Weise eine Menge Skizzen von Holzverbindungen erhält und sie so gut nachvollziehen kann.

Teil A des Buches behandelt die Grundlagen der Konstruktion und der Arbeitsplanung. Es macht den größten Teil des Buchs aus. Hier werden Themen wie das Erstellen von Möbelskizzen und technischen Projektplänen, die Grundkonstruktion von Möbeln, die Konstruktion von Funktionsteilen in Möbeln wie Möbeltüren oder Schubkästen oder von Einbauschränken behandelt. Es wird auch die Planung von Projekten (Arbeitsplanung) thematisiert.

Teil B bietet Aufgaben. Das ist für Hobby Holzwerker weniger interessant. Der Ansatz des Teils ist es, Kundenaufträge darzustellen, für die der Azubi Projektpläne zeichnen soll. Beispiele sind: Ein Servierwagen, ein Schaukasten, eine Truhe, Flurschränke und so weiter. Praktisch an diesem Teil sind die vorgegebenen Skizzen von Ausschnitten der Möbel. Der Teil kann also als Inspiration für Projekte oder Möbel(teile) herangezogen werden.

Teil C beschäftigt sich mit der Gestaltung von Möbeln. Er geht auf Möbelvarianten ein, darauf, welche Möbelmaße der Ergonomie des Menschen entsprechen und thematisiert den Gestaltungsprozess.

Fazit

Das Buch "Holztechnik Gestaltung, Konstruktion und Arbeitsplanung" von Wolfgang Nutsch ist ein didaktisch gut aufbereitetes Lehrbuch. Aber auch Hobby-Holzwerker können von diesem Buch meiner Meinung nach profitieren.

Bei der Lektüre erhältst Du eine detaillierte und gut skizzierte/bebilderte Einführung in die Konstruktion von Möbeln und Funktionsteilen wie bspw. Schubladen. Der Teil Arbeitsplanung ist ebenfalls hilfreich für die Ausplanung von eigenen Projekten.

Letztlich hilft das Buch dabei, die eigenen Fähigkeiten im Bereich der Holzbearbeitung zu verbessern und grundlegende Konstruktionsprinzipien zu verstehen.

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